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günstiger wohnen

Günstiger wohnen durch Mehr-Wert Baukultur

Günstiger wohnen versprechen die Politiker um Wählerstimmen zu sammeln. In der Praxis passiert dann das Gegenteil. Die staatliche Ausgestaltung des Bauwesens macht das Errichten und den Unterhalt von Bauwerken systembedingt immer teurer.  Auch die Nebenkosten steigen.  Einflussreichen Baustoffhersteller und Berufsverbände lobbyieren für Umsatzwachstum auf Kosten von Nutzern/Mieter.

Wenn die Öffentlichkeit und Presse beim Thema Bauen ignorant sind und sich auf Schlaumeier verlassen, wird günstiger wohnen nie möglich sein.  Des einen steigende Kosten sind die Einnahmen des anderen. Und schon wächst die Wirtschaft.

In Deutschland spielen Qualität und Effizienz bei der Ausgestaltung des Bauwesens praktisch keine Rolle. Das Desinteresse der Wähler, der Abgeordneten, der Parteien und der Verbraucherverbände beim Thema Bauen und Unterhalt von Bauwerken ist das ideale Umfeld für Geschäftemacher aus der Bau- und Immobilienbranche. Durch eine enorme (Ver-)Komplikation des Bauens können Umsätze sicher und bequem gesteigert werden. Am Ende blickt fast keiner mehr durch. Die regierenden Politiker unterstützen das Umsatzsteigern auf Kosten des Gemeinwohls durch die staatliche Förderung von Lug und Trug beim Bauen. Sie sorgen für systematische Intransparenz. Wenn alles endlos kompliziert ist und es keine Öffentlichkeit bei den Kennzahlen bzw. Realkosten gibt, kann niemand mehr für ein schiefes Bauprojekt verantwortlich gemacht werden. So entsteht eine informelle Allianz regierender Politiker mit einflussreichen Verbänden/Unternehmen gegen Effizienz und Qualität beim Bauen.
Effizientes Bauen senkt den Umsatz. Qualität ist anstrengend und mühsam für die Hersteller. Besser dem Wettbewerbsdruck ausweichen.

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Preisindex Wohnungsbau (Quelle Statistisches Bundesamt) – Ein solcher Anstieg geht nicht mit rechten Dingen zu. Eine Baukostenbremse wäre nötiger und wirksamer als eine theatralische gesetzliche Mietpreisbremse

So stieg der Preisindex für das Bauen von 2003 – 2013 von 85.9 Punkte auf 107,6 Punkte. Das Bauen ist in 10 Jahren um 25 % teurer geworden. Die Nettoeinkommen gingen in derselben Zeit um 0.5% zurück. Die beratenden Ingenieure beim Bauen konnten dank der (Ver-)Komplikation des Bauens ihren Umsatz von 2005-2012 um mehr als 50 % auf 13 Mrd. Euro steigern. Und die Komplikation sorgt auch für mehr Unterhalts- und Betriebskosten.

Wer günstigere Mieten, geringere Neben- und Verbrauchskosten möchte, muss über seine politischen Vertreter und Verbände einfach der Forderung nach Qualität und Effizienz bei der staatlichen Gestaltung des Bauwesens mehr Gewicht geben. Fragen Sie doch jeden Volksvertreter danach, was er und seine Partei dafür tun. Durch mehr Qualität und Effizienz bei Bau und Betrieb sinken die Kosten wirklich. Mit Maßnahmen wie einer sogenannten Mietpreisbremse wird nur publikumswirksam an Symptomen herumgedoktert, die Ursachen bleiben verschont.
Die öffentliche Hand braucht bei 15 % des Bauvolumens über 50 % der Beratungsleistung durch Ingenieure. Sie macht deutlich, wie übel die staatliche Hand wirkt. Eine Hand, die durch die Überregulierung und staatliche Organisation des BauUnwesens auch bei privaten Bauvorhaben verteuernd und hinderlich wirkt. Der Staat fördert und betreibt Misswirtschaft.

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Nur durch Drohung mit dem Stimmzettel werden die Politiker und die Parteien beginnen, sich für Effizienz und Qualität beim Bauen einzusetzen. Heute ist das überhaupt kein Thema auf Bundesebene; aber dort gehört das Thema hin. Dort wird der staatliche Rahmen für das Bauen und damit auch das Betreiben von Gebäuden gesetzt.


Verhindert günstiger wohnen:

Verordnungen werden gemacht, ohne auf Bau- und Nebenkosten zu achten.

Einer bestellt, andere bezahlen. Das bekannteste Beispiel ist die Forderung nach Autostellplätzen bei Baumaßnahmen auch in Städten mit sehr gut ausgebautem öffentlichen Verkehr. Dafür müssen aufwändig Tiefgaragen gebaut und unterhalten werden.
Der Brandschutz fordert auch seinen Tribut. Günstige Mansardenwohnungen brauchen nach hundert Jahren plötzlich einen zweiten Fluchtweg. Das ist teuer und oft nicht möglich. Die Mieten steigen, weil die Kosten für den Eigentümer steigen und weil Wohnungen zwangsweise mangels behördlicher Zulassung vom Markt verschwinden.

Sticker Stop Verteuerung - Günstiger Wohnen fördern

Das finanzielle Wohlergehen des normale Bürger ist durch die schiefen Konstellationen beim Bauen in Deutschland bedroht.

Die ENEV (Energiesparverordnung) ist der größte staatliche Sündenfall gegen Effizienz beim Bauen und Betreiben von Gebäuden. Es zählt nicht, was ein Gebäude tatsächlich an Energie verbraucht, sondern was es theoretisch an Bedarf hat, wenn niemand darin lebt. Das ist wie die Leerlaufverbrauchsoptimierung bei Autos.
Dank der Dämmstoffbranche wurde so übertrieben, dass nicht nur der Amtsschimmel lacht, sondern der Schimmel in den hermetisch dichten Wohnungen die Gesundheit schädigt.

Das Schlimmste an dieser Verordnung ist deren Anwendung auf die Renovierung von Altbauten. Schon bei einer Teilrenovierung gelten plötzlich die unsinnigen hohen ENEV Richtlinien für das ganze alte Gebäude. In der Folge wird die Renovierung ganz unterlassen, oder sie wird sehr teuer. Bezahlbarer, guter Wohnraum wird so noch knapper gemacht.
Mit einer neuen verschärften ENEV 2013 Richtlinie wird das kostentreibende staatliche Wirken noch schlimmer. Immer mehr Aufwand und Gängelung für theoretische Effizienzwerte machen das Wohnen immer teurer.

Wie sieht Baukultur aus die günstiger Wohnen fördert? Wie kann das erreicht werden?

Audio Interview 1 min: BauUnwesen macht Wohnen teuer und guten Wohnraum knapp

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